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Entdecke die Macht deiner Überzeugungen - Überwinde innere Konflikte


Liebe Leserinnen und Leser,


wir alle haben Menschen in unserem Leben, die uns am Herzen liegen. Sei es unsere Familie oder Freunde, es gibt Menschen, die für uns von unschätzbarem Wert sind. Aber was passiert, wenn diese Menschen etwas sagen oder posten, das uns aus der Bahn wirft? Es kann uns aus der Fassung bringen und ein Gefühl der Distanz hervorrufen.


In diesem Blogbeitrag gehen wir dem Thema auf den Grund und erkunden, was es in uns auslöst und wie wir damit umgehen können. Wir alle haben schon einmal eine enttäuschende Erfahrung mit einer wichtigen Person gemacht und wissen, wie schwer es sein kann, damit umzugehen. Aber mit den richtigen Werkzeugen und Einstellungen können wir lernen, besser damit umzugehen und unsere Beziehungen zu schützen.


Bereit für eine neue Perspektive auf die Welt und eine Herangehensweise, die uns hilft, mit Herausforderungen besser umzugehen? Dann lesen Sie weiter! Ich bin mir sicher, dass Sie etwas aus diesem Beitrag mitnehmen werden.


Warum werden wir getriggert?


Es liegt an unseren eigenen Werten und Überzeugungen, die wir im Laufe unseres Lebens gelernt und erfahren haben. Wenn ein Post oder eine Aussage gegen die Würde des Menschen verstößt, kann das unser Empfinden von Respekt triggern. Dies führt zu innerem und äußerem Stress, Konflikten und einer inneren Zerrissenheit zwischen unserer Liebe zu den Menschen und unserer Ablehnung ihrer Äußerungen.

Aber was können wir tun, wenn wir uns in dieser Situation befinden? Normalerweise können wir die Freundschaft kündigen oder die Beiträge filtern. Aber manchmal ist das einfach nicht möglich.


Erkenne deine eigene Insel - Wahrnehmung neu definiert

Stell dir vor, du bist eine eigene Insel. Alles auf dieser Insel formt dich zu dem, was du bist. Jeder Baum symbolisiert eine Erfahrung, die deine Werte und Überzeugungen stärkt. Jedes Tier und Leben auf der Insel spiegelt deine Glaubenssätze und Emotionen wider. Wie ein Fluss zieht das Leben durch deine Insel, formt Landschaften und schafft Abenteuer.


Deine Insel ist einzigartig und unglaublich, aber es ist unmöglich, sie vollständig zu erfassen. Im Wald deiner Erfahrungen und Gedanken gibt es immer noch unentdeckte Tiere, die einen bedeutenden Einfluss auf deine Welt haben. Dies ist dein Unterbewusstsein. All diese Dinge zusammen formen deine Wahrnehmung, beeinflussen, wann du gestresst bist und wie du dich fühlst.



Erkunde die Insel des Geliebten - Verständnis und Akzeptanz

Stelle dir vor, du verlässt deine eigene Insel und betrittst die eines geliebten Menschen. Du suchst nach Gemeinsamkeiten, den gleichen Landschaften, Bäumen und Tieren, die für eure Verbindung stehen - Erfahrungen, Werte und Überzeugungen. Es fühlt sich gut an, wenn ihr diese Übereinstimmungen findet und ihr euch näher kommt. Leider ist es jedoch nicht immer so einfach. Möglicherweise verstecken sich im dunklen Teil des Waldes Tiere, die von Ängsten und Unsicherheiten gefüttert werden und den Wald vergiften - ein sumpfiger Bereich im Fluss des Lebens. Du erkennst diese "Krankheit", die das Land und die Tiere befällt, aber es ist wichtig zu beachten, dass es sich um die Wahrnehmung handelt, die sich von deiner Insel unterscheidet. Für die andere Person mag es völlig normal sein, es ist das Richtige für sie. Es kann schwer sein zu akzeptieren, aber es ist okay und du bist nur Gast auf ihrer Insel und kannst es nicht ändern, es sei denn, die Person lässt es zu. Die Handlungen (z.B. Posts), die du siehst, sind die Manifestationen ihrer Gefühle, Gedanken und Überzeugungen, die sie in ihrem Wald pflegt.


Was kannst du konkret tun?


Akzeptanz beginnt bei dir selbst: Ein Weg zum Verständnis

Denke an dich selbst als eine Insel. Du bist wichtig und deine Insel ist einzigartig, gebildet aus deinen Erfahrungen, Werten und Überzeugungen. Es ist wichtig, dass du deine Insel kennst und verstehst, bevor du auf die Insel einer anderen Person gehst. Wenn du jemanden näher kennenlernen möchtest, kannst du nach den gleichen Landstrichen suchen, aber du solltest wissen, dass du nicht alles über ihre Insel weißt.


Manchmal findest du unangenehme Überraschungen auf anderen Inseln, wie dunkle Wälder oder verschmutzte Flüsse. Aber es ist wichtig zu erkennen, dass diese Teile ihrer Insel für sie normal sein können und Teil ihrer Wahrnehmung sind. Du kannst diese Insel nicht verändern, es sei denn, die Person ist bereit dazu.


Akzeptanz ist der Schlüssel, um Verständnis für die Inseln anderer zu finden. Frage dich, was hinter ihren Handlungen steckt und was ihre Gedanken, Gefühle und Überzeugungen sind. Aber erwarte keine einfachen Antworten, denn die Antworten liegen tief vergraben in ihrer Insel. Die Arbeit beginnt bei dir selbst. Reflektiere über deine eigenen Werte und Überzeugungen, um ein besseres Verständnis für dich und andere zu gewinnen.


Glaubenssätze erkennen und umdeuten.

Finde deine Glaubensätze:

  1. Was ist dir im Leben am wichtigsten?

  2. Was sind deine grundlegenden Überzeugungen über die Welt und die Menschen?

  3. Was hältst du für wahr, dass andere für falsch halten könnten?

  4. Was glaubst du über die Natur des Universums und unserer Rolle darin?

  5. Wie denkst du über Beziehungen und Liebe?

  6. Was glaubst du über Ethik und Moral?

  7. Wie beschreibst du Ihre Haltung zu Veränderung und Risiko?

  8. Was möchtest du von dir und anderen Menschen?

  9. Wovon bist du überzeugt, was du für andere Menschen tun musst?

Als Beispiel nehme ich:

Wovon bist du überzeugt, was du für andere Menschen tun musst?

Mit z.B. folgender Antwort:

Ich kann nicht jeden helfen und ich muss nicht für alle da sein.


Akzeptiere deine Glaubensätze: Das Spiel mit deinen Gedanken

Und jetzt stelle dir vor, dass deine Handlungen wie eine Art Spiel sind, bei dem deine Gedanken und Überzeugungen die Regeln bestimmen. Du glaubst vielleicht, dass du immer für andere da sein und ihnen helfen musst. Aber es ist wichtig zu realisieren, dass dies nur einer deiner Glaubensätze ist, die dich unterbewusst steuern.


Wenn du merkst, dass dieser Glaubenssatz getriggert wird, dann überlege, ob du ihn verändern möchtest. Vielleicht kannst du ihn umformulieren zu "Ich kann nicht jeden helfen und ich muss nicht für alle da sein." Wenn du bereit bist, diesen Glaubenssatz zu verändern, dann bist du auf dem Weg zu einem neuen Spiel.


Aber wenn jemand nicht bereit ist, seine Glaubensätze zu ändern, dann musst du lernen, sie zu akzeptieren. Es ist deren Realität und für sie die Wahrheit. Du kannst auf diesem Teil ihrer Insel nichts ändern.



Ziehe deine Grenzen - Einfach und erfolgreich

Schütze dich und deine Gefühle, indem du lernst, wie du effektiv Grenzen ziehen kannst. In Situationen, in denen unliebsame Themen angesprochen werden, kannst du in 4 einfachen Schritten deine Grenzen ziehen.

  1. Situation ansprechen und ICH-Botschaften nutzen

  2. Übermitteln, wie du dich dabei fühlst

  3. Veränderungswunsch äußern

  4. Konsequenzen offenlegen

Beispiel: Beim gemeinsamen Essen sagst du: "Ich möchte jetzt nicht über Politik reden. Es fühlt sich für mich unangenehm an. Ich würde gerne einfach in Ruhe essen. Können wir bitte das Thema wechseln? Wenn nicht, muss ich mich leider einen anderen Platz suchen." Ziehe deine Grenzen und schütze dich!


Zusammenfassung

Erkunde die Perspektive des Anderen und schaffe ein Verständnis für seine Wahrheit und Realität. Akzeptiere und respektiere seine Handlungen, denn Veränderung ist nur möglich, wenn er es will. Sei neugierig auf seine Beweggründe und gehe tiefer als nur oberflächliche Antworten. Reflektiere dann deine eigenen Werte und Überzeugungen, die dich zu deinen Gefühlen und Handlungen bewegen. Überprüfe und transformiere deine Glaubenssätze, und versuche, durch das Setzen von Grenzen, mögliche Konflikte zu reduzieren.


Mach den ersten Schritt und sieh jede Konversation als Chance, dich und andere besser kennenzulernen. Du hast die Kontrolle über deine Interaktionen und Beziehungen!


PS: Wenn du mehr Tipps oder Unterstützung benötigst, oder eigene Wunschthemen hast schreib mir gerne eine Nachricht.




 
 
 

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