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Schritt 6 gegen Stress: Soziale Kontakte

Dieselbe Regel aus dem 5. Schritt, gilt auch für deine Beziehungen zu Freunden und der Familie, denn auch sie gehören natürlich zu einem erfüllten und ausgeglichenen Leben dazu. Wer Stress hat, sagt schnell mal den Feierabend-Drink mit Freunden ab oder verbringt den Großteil des Familienurlaubs vor dem Laptop. Das ist ab und zu auch total in Ordnung. Wenn du ein wichtiges Projekt abschließen musst, kannst du ruhig auch einmal eine Woche untertauchen.


Allerdings solltest du die Stunden, in denen du dich mit deiner Arbeit verbuddelst, im Anschluss auch wieder mit etwas Positivem ausgleichen. Gönn dir ein verlängertes Wochenende mit deiner Familie oder lade Freunde zum Grillabend ein. Es ist nämlich extrem wichtig, sein Privatleben nicht aus den Augen zu verlieren. Freunde und Familie sind die Grundlage für langfristigen Erfolg. Die allermeisten Patienten mit Burn-out befinden sich schon so lange im Dauerstress, dass sie alle Freunde verloren haben. Dabei hätten sie sie gerade jetzt, wenn der Ernstfall da ist, so bitter nötig.


Was nützen einem Freunde, wenn man keine Zeit hat?

Stress wird von Freude besiegt. Wir sollten uns um die Menschen kümmern, die uns Energie geben. Kleine Gesten wie Anrufe, ein offenes Ohr oder eine Geste können viel bedeuten. Überlege dir, was dir wirklich wichtig ist: 70-80 Stunden pro Woche arbeiten, um das Konto zu füllen oder dich einer Arbeit zu widmen, die dich nicht erfüllt und dich ausbrennen lässt, während du wertvolle Beziehungen vernachlässigst?


Oft hören wir Sätze wie "Wir sollten uns mal wieder treffen" oder "Lass uns mal...", aber es passiert nichts. Du hast es in der Hand, es ist deine Entscheidung. Ich muss mich auch immer wieder daran erinnern. Deshalb habe ich beim Schreiben direkt eine Anfrage gestellt.


Welchen Menschen hast du lange nicht gesehen und möchtest dich wieder mit ihm treffen? Schicke jetzt eine kurze WhatsApp und vereinbare einen Termin.




Dies ist ein kleiner Schritt zu einem selbstbestimmten Leben. :-)



Was machen Soziale Kontakte mit unserem Körper

Beleuchten wir das Thema mal aus der wissenschaftlichen Sicht eines Biohackers. Es gibt viele nachgewiesene positive Effekte, die uns gut tun, wenn wir soziale Interaktionen haben. Hier sind einige davon:

  1. Veränderte Atmung: Unsere Atmung wird ruhiger und tiefer, was uns hilft, uns zu entspannen.

  2. Ausschüttung von Cortisol: Dieses Hormon hilft uns bei der Stressbewältigung und reguliert unsere Körperfunktionen.

  3. Ausschüttung von Oxytocin: Unser "Kuschelhormon" fördert das Gefühl von Vertrauen, Bindung und Empathie und kann auch Schmerzen lindern.

  4. Vorbeugung von Alzheimer: Der regelmäßige Austausch von Wort und Berührungen kann sich positiv auf unsere Hirnaktivität auswirken und hilft, die Degeneration zu reduzieren.

  5. Austausch stoppt das Gedankenkarussell: Gemeinsame Gespräche über Wünsche, Ängste oder Probleme können den Kopf freimachen, Klarheit schaffen und das ständige Grübeln reduzieren.


Diese positiven Auswirkungen sind nur ein Bruchteil dessen, was regelmäßige soziale Interaktionen für uns tun können. Es ist wichtig zu beachten, dass die Intensität und Qualität der Interaktionen eine große Rolle spielen, um die positiven Auswirkungen zu maximieren. Studien haben gezeigt, dass soziale Interaktionen, die positive Emotionen und Unterstützung vermitteln, besonders wirksam sind.



Eine Geschichte die mich inspirierte

Ich möchte dich an einem kleinen Erlebnis teilhaben, was mich sehr bewegt hat.


Eines Tages traf ich einen 90-jährigen Mann, der voller Energie und Lebenslust steckte. Als ich ihn fragte, warum er so gut drauf ist, überraschte er mich mit seiner Antwort: "Ich umgebe mich mit Menschen, die mir wirklich gut tun!" Dieser Herr hatte selbst Krebs überstanden und war am Boden, aber er wollte nicht Teil der Klischees des Alters werden, mit all den alten Krankheiten und den passiven Geschichten. Stattdessen bevorzugte er es, sich mit jüngeren Menschen zu unterhalten, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen und immer wieder Neues zu lernen. Seine positive Einstellung und seine Leidenschaft für das Leben inspirierten mich sehr.


Für mich heißt es: Umgebe dich mit Menschen, die so sind wie du sein möchtest. Habe Spass und verlerne deine kindliche Neugier nicht. Probiere aus und du wirst glücklich bis ins hohe Alter.


Aussicht auf den Letzten und 7 Schritt gegen Stress:

Lösung und Achtsamkeit

Aktuell befinden wir uns im Kontext und die Struktur deines Stresses. Im nächsten Schritt schauen wir Konkret wie Lösungen aussehen können und was das mit Achtsamkeit zu tun hat. Sei also gespannt und wenn du Fragen hast, schreib mich gerne an.

 
 
 

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